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v15.20

Vidari Studio 0.7.0: Ebenen bekommen Form, das Mischpult einen CUE-Knopf

  • NeuUnter der Vorschau steht jetzt eine Ebenenleiste. Ist eine Quelle ausgewählt, findest du dort vier Formen — Rechteck, abgerundetes Quadrat, Kreis und Hochkant-Zuschnitt auf 9:16 —, einen Regler für die Deckkraft, den Mischmodus und einen Knopf, der alles zurücksetzt. Eine runde Webcam ist damit ein Klick statt einer Maske, die man sich in einem Bildprogramm baut. Der Kreis wird zu deiner Kameraauflösung gerechnet und nicht aus einer festen Datei geholt; ein 16:9-Bild wird vorher mittig quadratisch beschnitten, damit daraus keine Ellipse wird.
  • NeuMischmodi für einzelne Ebenen: Aufhellen, Addieren, Multiplizieren, Heller, Dunkler, Subtrahieren. Damit legt sich ein Rauch- oder Lichteffekt über das Bild, statt es zu verdecken. Anders als die Form sitzt der Mischmodus am Element und ist deshalb je Szene frei — dieselbe Quelle kann in einer Szene normal und in der nächsten additiv liegen. Ehrlich dazugesagt: Form und Deckkraft hängen an der Quelle, nicht an der einzelnen Szene. Dieselbe Kamera in vier Szenen ist überall rund; wer sie nur einmal rund haben will, muss die Quelle kopieren statt sie zu verweisen. Das steht auch am Knopf.
  • NeuCUE am Kanalzug. Ein Klick legt eine Tonquelle auf den Kopfhörer, ohne am Stream etwas zu ändern — genau dann, wenn man es braucht, nämlich beim Einstellen von Noise Gate und Kompressor. Bisher lag das drei Menüs tief unter den erweiterten Toneigenschaften.
  • NeuDucking: In den erweiterten Toneigenschaften wählst du je Quelle, welcher Kanal sie leiser macht. Die Musik geht herunter, sobald du sprichst, und danach von selbst wieder hoch — in drei Stärken statt in sechs Zahlenfeldern.
  • NeuEffekte im Filterfenster: dieselben Filter, aber unter dem Namen dessen, was sie tun. „Schwarzweiß“ statt „Farbkorrektur, und dann die Sättigung auf −1“. Fünfzehn Einträge mit je einem Satz dazu, was passiert; wer weiß, welchen Filter er will, findet ihn darunter unverändert. Ehrlich dazugesagt: Weichzeichner, Schlagschatten, Glühen und Verlauf sind nicht dabei — sie brauchen jeweils einen eigenen GPU-Shader, und der ist in dieser Fassung nicht eingebaut.
  • VerbesserungWidgets lassen sich jetzt in Vidari Studio anpassen. Schriftart, Größe, Farbe, Einblendung, Ausblendzeit, Position und der Befehlsfilter des Chat-Overlays stehen neben dem Widget, statt im Dashboard in einem Browser. Es sind dieselben Einstellungen — sie waren nur woanders. Gespeichert wird sofort; im Bild zu sehen ist es nach einem Neuladen der Quelle. Das Chat-Overlay gehört zu Vidari Pro.