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v15.17

Vidari Studio 0.5.1: endlich ein Ton-Reiter — und drei Sachen, die sich nichts merkten

  • NeuVidari Studio hat einen Reiter für deine Tongeräte. Unter Einstellungen → Ton stehen die sechs globalen Kanäle — Desktop-Ton, Desktop-Ton 2 und vier Mal Mikrofon/Aux — mit je einer Geräteauswahl, so wie du es aus OBS kennst. Bisher ließ sich die Gerätewahl gar nicht treffen: wer die Kopfhörer wechselte oder ein zweites Mikrofon ansteckte, musste seine Sammlung vorher in OBS einrichten.
  • NeuDie Wahl wirkt sofort statt erst beim Speichern — du wählst dein Mikrofon und sprichst hinein. „Deaktiviert“ nimmt einen Kanal ganz weg, ein leerer Kanal legt beim Wählen ein neues Gerät an. Dasselbe Gerät lässt sich auch in den erweiterten Toneigenschaften wechseln, also dort, wo du ohnehin Lautstärke, Versatz, Abhören und Tonspuren einstellst.
  • FehlerbehebungDer wichtigste Punkt dieser Fassung: Änderungen im Eigenschaften-Dialog wurden nie gespeichert. Eine geänderte Overlay-Adresse, eine andere Mediendatei, eine neu gewählte Kamera samt Auflösung, ein anderer Text — alles wirkte sofort und war nach dem Neustart wieder auf dem alten Stand. Nur neu angelegte Quellen waren unauffällig. Gemeldet wurde das als „er akzeptiert meine Overlay-Adressen nicht mehr, ich muss sie nach jedem Neustart neu eingeben“.
  • FehlerbehebungSelbst angelegte Übergänge verschwanden beim Neustart. Wer sich einen Stinger anlegte und ihm ein Video gab, sah ihn arbeiten — und fand danach nur noch Schnitt und Blende. Ein Übergang, dessen Erweiterung fehlt, bleibt jetzt außerdem in der Datei stehen, statt still gelöscht zu werden.
  • FehlerbehebungDie erweiterten Toneigenschaften zeigten alle Tonquellen der ganzen Sammlung, nicht nur die der laufenden Szene — im gemeldeten Fall sechsundzwanzig Zeilen, darunter der Abspann, während das Spiel lief. Jetzt stehen dort dieselben Kanäle wie im Mischpult daneben, und beim Szenenwechsel wechselt die Liste mit.
  • FehlerbehebungIm Hochkant-Modus zeigte die Quellenliste die Quellen der waagerechten Szene, solange keine Hochkant-Szene auf der Bühne stand — eine Liste neben einer leeren Leinwand, in der nichts davon vorkam. Wer darin etwas verschob, sortierte unbemerkt den Aufbau des laufenden Streams um.
  • NeuSzenensammlungen lassen sich jetzt verwalten: anlegen, duplizieren, umbenennen, entfernen. Bisher ging nur Wechseln — und der Dialog zeigte ausschließlich die Sammlungen von OBS. Wer OBS gar nicht installiert hat, sah eine leere Liste.
  • NeuNeu: Profile. Stream, Ausgabe, Aufnahme und Video unter einem Namen — für Twitch mit 6000 kbit/s, für YouTube mit 12000, und der Wechsel ist ein Klick statt vier Feldern. Aussehen, Sprache und Tastenkürzel gehören zum Programm und wechseln nicht mit.
  • NeuNeu: Interagieren. Rechtsklick auf eine Browser-Quelle, und Maus und Tastatur gehen an sie statt an die Leinwand — damit meldest du dich in einem Overlay an oder bedienst ein eingebettetes Bedienfeld. Escape beendet es.
  • NeuVidari Studio kann jetzt alle Quellenarten anlegen, die libobs kennt, statt neun: Anwendungsaudio (der Discord-Ton ohne das ganze Desktop-Audio), Audioein- und -ausgabe als Szenenquelle, Bilddiashow, die neue Bildschirm-/Fensteraufnahme, Spout2, VLC und NDI. Was eine Erweiterung mitbringt, erscheint von selbst.
  • FehlerbehebungDas Schloss an einer Quelle hielt nur die Maus auf: über das Transformationsfenster ließ sich eine gesperrte Quelle weiterhin verschieben, skalieren und ausrichten. Jetzt fragen alle Wege nach dem Schloss. Neu dazu: „Szene sperren“ setzt es an jeder Quelle der Szene auf einmal.
  • FehlerbehebungEine neu angelegte Quelle mit Ton bekam keinen Regler — sie lief hörbar, hatte aber weder Fader noch Pegel noch Stummtaste, bis zum nächsten Programmstart. Und das zweite Eigenschaften-Fenster einer Sitzung blieb leer.
  • FehlerbehebungDer Hinweis auf neue Fassungen kam im laufenden Betrieb nicht: geprüft wurde nur alle sechs Stunden, und der Schalter dafür wurde von niemandem gelesen. Jetzt alle fünf Minuten, mit einem Knopf „Jetzt nach Updates suchen“ daneben.